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Was bedeutet eigentlich ....
Schweißdrüsen-Absaugung?
Schwitzen an sich ist nichts ungewöhnliches. Wenn man übermäßig schwitzt, das heißt z.B. auch ohne körperliche Anstrengungen, dann wird das Hyperhidrose genannt. Wenn es sich auf den Achselbereich bezieht, nennt man das axilläre Hyperhidrose. Dies ist keine "Erkrankung" im eigentlichen Sinne - kann jedoch für den betroffenen Menschen durchaus sehr unangenehm sein. Die Absaugung der Schweißdrüsen kann dabei dem Patienten helfen.
Die Schweißdrüsenentfernung (Schweißdrüsen-Absaugung) geschieht nach einem ähnlichen Verfahren wie die Fettabsaugung. Bei zumeist örtlicher Betäubung werden die Schweißdrüsen z.B. in der Achselhöhle abgesaugt. Das modernste Verfahren nennt sich Suctionscürrettage. Bei der Suctionscürrettage werden - im Gegensatz zu den früher gebräuchlichen Operationstechniken mittels einer scharfen gynäkologischen Cürette oder der Verwendung von Kanülen die auch zur Fettabsaugung genutzt werden - die möglichen Komplikationen stark reduziert. Die Technik der Suctionscürretage ist dabei eigentlich eine Verfeinerung der älteren Techniken, bei denen die Schnitte auf ein Minimum reduziert werden und die Schweißdrüsen nach Aufweichung des Gewebes inklusive der sie versorgenden Nerven abgesaugt werden.
Die OP kann bei örtlicher Betäubung durchgeführt werden und Bedarf nach Abschluss keine starken Verbände. Der Effekt "nicht mehr schwitzen" tritt unmittelbar ein. Schweißdrüsen bilden sich nach einer Absaugung nicht mehr neu, auch wird von den verbleibenden Schweißdrüsen nicht mehr Schweiß produziert. Mögliche Komplikationen sind nun nur noch die Bildung von Hämatomen (Blutergüsse) und Verhärtungen im Achselbereich.
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