Was bedeutet eigentlich ....

Plastische Chirurgie?


Die Plastische Chirurgie ist als Oberbegriff zu verstehen, unter den sowohl Schönheitsoperationen als auch die rekonstruktive Chirurgie und die Verbrennungschirurgie fallen.

Mit dem Begriff der Schönheitsoperation werden chirurgische Veränderungen am Körper eines Menschen bezeichnet, die ästhetische Gründe haben. Eine funktionelle Störung liegt im Fall einer Schönheitsoperation häufig nicht vor. Liegt eine funktionelle Störung vor, so redet man von der rekonstruktiven Chirurgie.

Ähnliche Operationen können also verschieden begründet sein und ordnen sich nach der Begründung des Eingriffes in unterschiedliche Bereiche der Plastischen Chirurgie ein. Das "Handwer" des plastischen Chirurgen ist oftmals gleich, unabhängig zu welchem Bereich er sich zählt. Eine Brustvergrößerung aus ästhetischen Gesichtspunkten wäre beispielsweise als Schönheitsoperation einzuordnen, wohingegen die Brustvergrößerung bzw. der Brustersatz als rekonstruktiver chirurgischer Eingriff zu verstehen ist, wenn sie aufgrund einer erfolgten Amputation zur Behandlung von Brustkrebs notwendig ist.

Ein weiterer Spezialbereich der Plastischen Chirurgie ist die Verbrennungschirurgie bei der es hauptsächlich um das Ersetzen von verbrannter Haut geht.

Zu den klassischen Schönheitsoperationen gehören beispielsweise die Nasenkorrektur, das Fettabsaugen, das Anlegen der Ohren, die Haartransplantation, die Haarentfernung, das Aufpolstern der Lippen, die Brustvergrößerung und die Bauchstraffung. Grundsätzlich bestehen auch bei Schönheitsoperation Risiken, da es sich um einen Eingriff in den Körper handelt. Um diese Risiken so gering wie möglich zu halten, sollte man den plastischen Chirurgen bzw. die in Frage kommende Praxis vorab nach eigenen Qualitätskriterien überprüfen. Da es sich hierbei um ein übliches Vorgehen bei der Praxissuche handelt, sind die plastischen Chirurgen auch gern auskunftsbereit, wenn es darum geht ihre Qualitäten und Fähigkeiten gegenüber dem Mitbewerber darzustellen.