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Was bedeutet eigentlich ....
Kinnkorrektur?
Die Form des Kinns bestimmt in großem Maße unser Aussehen. So kann ein zurücktretendes Kinn die Nase stärker betonen und größer erscheinen lassen. Ein markant vorstehendes Kinn hingegen lässt die Gesichtszüge hart werden. Immer mehr Menschen unterziehen sich deshalb einer so genannten Kinnkorrektur beziehungsweise einer Kinnplastik. Mit dem Aussehen des Kinn kann der eigenen "Typ" verändert werden.
Bei einer Kinnkorrektur durch eine Kinnplastik gibt es verschiedene Operationsmöglichkeiten. Zum einen kann ein Teil des unteren Kinns abgetrennt und über eine Mittelplatte weiter vorn an das Kinn angesetzt werden. Die Muskeln müssen dabei nicht durchtrennt werden.
Eine weitere Möglichkeit der Kinnkorrektur besteht in der Auflagerung durch Kunststoffmaterial wie Silikon oder durch Biomaterial über den bestehenden Kinnknochen. Bei einer Kinnplastik kann ebenfalls der fehlende Teil des Kinns mit körpereigenen Knorpel oder Knochen aufgefüllt werden. Hierzu wird das Material meist aus dem Beckenknochen entnommen. Die Schnitte werden unterhalb des Kinns gesetzt und sind kaum sichtbar. Bei der Kinnverkleinerung wird der Schnitt im Mundraum gesetzt.
Bei dieser Kinnkorrektur wird Knochengewebe aus dem unteren Drittel des Kinns entfernt. Anschließend wird wie bei dem Aufbau des Kinns eine kleine Metallplatte befestigt, um so die neue Position des Kinns zu stabilisieren.
Die Kinnplastik wird in der Regel unter Lokalanästhesie, im Dämmerschlaf oder gegebenenfalls unter Vollnarkose durchgeführt.
Nach der Kinnkorrektur wird für einige Tage ein Pflasterverband angelegt. Neben vorübergehenden Schwellungen und Blutergüssen kann es unter Umständen zur einem veränderten Gefühlsempfinden kommen. Bei einer Kinnplastik bei der Implantate eingesetzt wurden, kann es zu einer Verschiebung dieser kommen. Das Ergebnis der Operation ist nach 2-3 Monaten sichtbar. Wie nach jeder Operation sollten sie sich auch nach einer Kinnoperation Ruhe gönnen, körperliche Anstrengung sowie Sonnenbäder meiden und die Wunde gut behandeln. Dies fördert nicht nur die Wundheilung sondern ist entscheidend für ein positives Ergebnis.
Kinnkorrekturen werden nur in wenigen Fällen und nur bei medizinischer Indikation von den Krankenkassen übernommen. Dies gilt vor allem bei Geburtsschäden oder nach Unfällen.
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