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Was bedeutet eigentlich ....
Brustrekostruktion?
Aus den unterschiedlichsten Gründen denken Frauen über eine Brustrekonstruktion nach. Das hat nicht unbedingt etwas mit dem bekannten Wunsch nach mehr Oberweite zu tun. Brustrekonstruktion bedeutet eher, die Brust wieder in einen Zustand bringen zu wollen, der durch ein bestimmtes Ereignis verloren ging. Das seelische Wohlbefinden steht hier im Vordergrund.
So kann zum Beispiel eine Frau mit einer eher schlanken Figur durch eine Schwangerschaft eine extrem große Oberweite bekommen. Nach Geburt und Stillzeit bildet sich diese Brust zwar wieder zurück, verliert jedoch oft an Straffheit, weil das Bindegewebe und die Haut durch die vorherige Dehnung an Elastizität verloren haben. Je jünger eine Frau ist, desto weniger mag sie sich mit einem mehr oder weniger hängenden Busen abfinden. Eine Brustrekonstruktion durch einen ästhetischen Chirurgen verhilft der Frau dazu, wieder die Brust zu bekommen, die sie vor der Schwangerschaft hatte. Oftmals hilft hier zur Brustrekonstruktion bereits eine Bruststraffung, manchmal werden auch kleine Implantate eingesetzt.
Ein anderes Beispiel für die Notwendigkeit einer Brustrekonstruktion ist die Brustkrebserkrankung. Nicht immer kann Brust erhaltend operiert werden, das heißt, die Brust muss abgenommen werden. Die Diagnose Krebs allein ist schon schlimm genug, die abgenommene Brust jedoch wird sie Zeit ihres Lebens daran erinnern, selbst wenn der Krebs irgendwann als geheilt gilt. Hier ist die Brustrekonstruktion angebracht, um der Frau wieder ein normales und seelisch ausgeglichenes Leben zu ermöglichen. Da die Brust meist komplett entfernt wurde, muss ein Implantat eingesetzt und die Brustwarze neu geformt werden. Nach Rücksprache mit den behandelnden Ärzten wird in so einem Fall die Brustrekonstruktion in den meisten Fällen von der Krankenkasse übernommen.
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