Was bedeutet eigentlich ....

Bauchdeckenstraffung?


Eine schlanke wohlgeformte Gesamterscheinung ist nicht nur bei Frauen wünschenswert. Gerade die Taillen- und Bauchregion sind bei Frauen wie bei Männern sensible Stellen, an denen schon geringe Gewichtsveränderungen oder ein Nachlassen der Haut- und Gewebestraffheit sofort sichtbar sind.

Häufigste Ursachen für den Wunsch nach einer Bauchdeckenstraffung sind bei Frauen die anhaltende Ausdehnung der Bauchdecke nach ein oder mehreren Schwangerschaften sowie bei beiden Geschlechtern der „hängende“ Bauch nach einer starken Gewichtsabnahme. Da die Haut und die Muskulatur stark überdehnt wurden und die Haut teilweise gerissen ist, sichtbar ist dies häufig an den so genannten Schwangerschaftsstreifen, lässt sich eine Bauchdeckenstraffung nicht nur durch Sport und / oder Massagen herbeiführen.

Nur eine operative Baudeckenstraffung kann hier zu einem dauerhaft sichtbaren Erfolg verhelfen. Diese sollte durchgeführt werden, wenn nach einer Gewichtsabnahme das gewünschte Gewicht bereits erreicht wurde. Frauen, die noch eine Schwangerschaft planen, sollten die Baudeckenstraffung noch nicht vornehmen lassen, da durch die Schwangerschaft der Bauch erneut gedehnt und eine weitere Baudeckenstraffung durch vorher entstandene Narben schwieriger wird.

Bei der Operation, die unter Vollnarkose vorgenommen wird, wird in der so genannten Bikinizone ein Schnitt gemacht, durch den zum einen noch überschüssiges Fettgewebe sowie die überschüssige Haut entfernt werden und zum anderen die Bauchmuskulatur gestrafft wird. Manchmal kann es notwendig sein, bei diesem Eingriff zudem den Bauchnabel zu versetzen, um anschließend ein ästhetisches Gesamtbild zu erhalten. Die Narbe in der Bikinizone verblasst mit der Zeit, wird weicher und meist durch das wieder nachwachsende Schamhaar verdeckt. Sportliche Aktivitäten können in der Regel ca. 2 Monate nach dem Eingriff wieder aufgenommen werden.